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Ein Heiler für Gartenpflanzen!
Die Pflanze bildet wahrhaft gigantische, dicke und stark abgerundete Blätter mit einer leicht gewellten Textur in kompromissloser Qualität.
Reifegeschwindigkeit: mittelreif.
Pflanzenhöhe: von 100 bis 120 cm.
Blattgröße: von 70 bis 80 cm.
Herkunftsgeschichte: Diese einzigartige Sorte ist ein echter "Gruß" aus der Vergangenheit. Ihre Samen wurden an der Stätte einer antiken indianischen Siedlung auf Vancouver Island (Kanada) in einer etwa 1000 Jahre alten archäologischen Schicht gefunden. Trotz dieses ehrwürdigen Alters wurde die Sorte erfolgreich wiederbelebt und unter strengen Standards kultiviert.

Eine einjährige Pflanze, etwa 90-120 cm hoch. Die Blätter sind groß, faltig, hell- oder dunkelgrün und erreichen 60-90 Tage nach dem Auspflanzen ihre exakte Erntereife. Während der Vegetationsperiode können durchschnittlich 20 Blätter von höchster Qualität pro Pflanze geerntet werden.
Dies ist ein extrem kräftiger Tabak: Die Blätter enthalten ein Vielfaches an Nikotin im Vergleich zu den meisten herkömmlichen Rauchtabaksorten (N. tabacum).
Aztekischer Tabak (ethnobotanisch als Mapacho oder in Osteuropa historisch als Makhorka bekannt) wird zur Herstellung von authentischen Mischungen, starkem Kautabak, Schnupftabak und zum präzisen Pflanzenschutz gegen Schädlinge angebaut. Die Blätter enthalten etwa 5-15 % Nikotin.
Die Pflanze ist wärmeliebend, bevorzugt lehmige oder sandige Böden und benötigt eine konstante Wasserversorgung.
Die Aussaat erfolgt Ende März-April. Die Samen werden oberflächlich gesät, präzise angefeuchtet und abgedeckt.
Junge Pflanzen werden Mitte bis Ende Mai in einem Abstand von 50-70 cm ins Freiland gepflanzt. Beim Öffnen von 2-3 Blüten im Blütenstand erfolgt das strikte Köpfen. An der Pflanze verbleiben 8-12 kräftige Blätter zur Reifung.
Aztekischer Tabak wird als ganze Pflanze in der Phase der technischen Reife geerntet. Die Blätter hängen dann schlaff herab und bekommen gelbliche Flecken.
1,0 g = 700 Samen.

Aztekischer Tabak / Mapacho (Nicotiana rustica) – einjährige Pflanze der Familie der Nachtschattengewächse.
Der Stängel ist aufrecht, bis zu 1,2 m hoch. Blätter und Stängel sind von Drüsenhaaren bedeckt, die einen starken, spezifischen Duft verströmen. Er zeichnet sich durch Anpassungsfähigkeit an kalte Regionen aus.
Die Samen beginnen bei +7+8°C zu keimen. Die günstigste Temperatur für Wachstum und Entwicklung beträgt +20+25°C. Er ist empfindlich gegenüber Frösten von -2...-3°C.
Agrotechnische Merkmale.
In alten industriellen Verfahren wurden die Samen in Formalin gebeizt (heute werden zertifizierte, sichere Fungizide verwendet). Nach striktem Köpfen (zur Knospenzeit) und Entgeizen erfolgt die Ernte. Bei verspäteter Ernte können die Blätter durch Herbstfröste beschädigt werden. Das Erntegut wird zunächst auf dem Feld angewelkt, dann in Räumen bei +30+40°C für 20-24 Stunden fermentiert und danach 25-30 Tage bei guter Lüftung getrocknet.

* Gewöhnlicher Tabak (N. tabacum) ist im Vergleich deutlich wärmebedürftiger. Aztekischer Tabak (N. rustica) wächst auch in nördlichen Breiten hervorragend. Das Gewicht eines trockenen Blattes beträgt bei kleinen Sorten 0,8—1,5 g (bei riesigen Sorten wie Ancient ist das Blattgewicht jedoch deutlich höher).

